Streichen – Kreative Wandgestaltung

Weiße Wände können eintönig, kalt und langweilig wirken. Um seinen Wohnraum mit ein bisschen Farbe aufzupeppen, lassen sich die Wände ganz individuell farblich gestalten. Schöne Blickfänge setzt man dabei mit verschiedenen Streich-Techniken.

Kreative Ideen zum Streichen

Ein junges Paar beim Streichen einer Wand

© George Doyle/Stockbyte/Thinkstock

Einfach und schnell bringt man mit Wisch- oder Schwammtechniken schöne Muster an die Wände. Man kann dazu normale Badeschwämme benutzen, die man zunächst mit Wasser vollsaugt. Dann wird großzügig und mit nicht zuviel Druck über die mit einem Grundton gestrichene Wand gewischt. Dabei können auch mehrere Farben zum Streichen verwendet werden. Ich empfehle einen möglichst hellen, am besten weißen oder cremefarbenen Untergrund. Mit dem Schwamm oder einem Pinsel kann auch getupft werden. Man sollte allerdings darauf achten, nicht satt aufzutragen. Am besten übt man zuvor an einer unauffälligen Stelle, die man schnell wieder überstreichen kann. Es muss nicht gleich die ganze Wand sein: Mit Wisch- oder Tupf-Technik können auch kleine Akzente gesetzt werden, zum Beispiel über der Couch, dem Esstisch oder dem Bett. Wem Wischen oder Tupfen nicht zusagt, wer aber auf Muster an den Wänden nicht verzichten möchte, kann auch im Baumarkt nach Musterwalzen schauen. Diese reliefartigen Malerrollen zaubern gleichförmige Muster auf die Wände und eigenen sich am besten für gemalte Bordüren. Alternativ gibt es Musterschablonen, die einfach ausgemalt oder ausgetupft werden. Doch auch hier sollte man an geeigneter Stelle zunächst ausprobieren und die beste Technik für sich herausfinden.

Schnell geklebt – Alternative zum Streichen

Auch wer kein Malergeschick beim Streichen beweist, muss auf schöne Wände nicht verzichten. Statt zu streichen, wird einfach geklebt. Neben den klassischen Wandstickern können auch mit farbigen Tapetenresten interessante Akzente gesetzt werden. Zum Beispiel lockert eine farbige Schrägbahn oder eine anders tapezierte Zimmerecke das Wohnbild auf. Man kann aber auch eigene Formen aus den Tapeten herausschneiden und so sein ganz persönliches Wandbild gestalten.

Autor: -- Dienstag, 14. Februar 2012, 16:16 Uhr -- Themen: Wandgestaltung -- 0 Kommentare
Schlagwörter: , , ,

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 -- Trackback: Trackback-URL

Keine weiteren Kommentare möglich.