Himmelbett – zum Träumen schön

Ein Himmelbett verleiht jedem Schlafzimmer ein romantisches Flair. Das ausladende Prinzessinnen-Bett ist nicht nur in Kinder- und Mädchenzimmern beliebt.

Das Bett aus dem Märchenland

Schon im alten Ägypten und im Römerreich gab es die breiten Betten, die mit dicken Kissen und kunstvollen Verzierungen bestückt waren. Sie waren Liegestätte und Sitzgelegenheit zugleich. Das eigentliche Himmelbett mit den hohen, handgeschnitzten Pfosten entstand im Mittelalter und zeichnete sich durch einen Baldachin aus schwerem Stoff aus, der sich auch um die Pfosten legte und wie ein Vorhang zugezogen werden konnte. So wurde das Bett zu einem sehr privaten und heimeligen Ort. In der heutigen Zeit sind die Vorhänge meist aus leichten und luftigen Materialien. In südlichen Ländern findet man auch häufig ein Moskito-Netz vor, das sich wie eine Schutzhülle um das Bett legt und vor Insekten schützt. Das Himmelbett ist beliebt als Kinderwiege, aber auch in der Erwachsenenwelt. Hier wird es von Frauen bevorzugt.

Ein Himmelbett ist gerade bei Frauen sehr beliebt

© Creatas/Thinkstock

Himmelbett selbst gestalten

Die schützenden, romantischen Betten müssen nicht als fertiges Himmelbett gekauft werden. Sie können mit wenig Aufwand selbst konstruiert werden. In Deko-Geschäften oder im Internet gibt es viele Möglichkeiten, einen Baldachin zu erwerben, der ohne viel Mühe mit ein paar Haken und eventuell zusätzlichen Führungsseilen an der Zimmerdecke über dem Bett angebracht werden kann. Die Umhänge können natürlich auch selbst genäht werden. Bei Bedarf kann so jederzeit auf ein normales Bett gewechselt werden. Ein echtes Himmelbett mit großen Pfosten allerdings ist eine Anschaffung, die Jahre überdauert und die eigene Lebensanschauung zur Geltung bringt.

Autor: -- Donnerstag, 5. April 2012, 13:26 Uhr -- Themen: Möbel -- 0 Kommentare
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