Niedrigenergiehaus: Umweltbewusst und energiesparend bauen

Immer mehr Bauherren entscheiden sich für den Bau eines Niedrigenergiehauses. Dies liegt zum einen am steigenden Umweltbewusstsein der Deutschen und zum anderen daran, dass die Kosten für die Energieversorgung von Jahr zu Jahr steigen. Wer sich für ein Niedrigenergiehaus entscheidet, kann jedoch die Kosten für Strom und Heizung in den Griff bekommen, denn das Einsparungspotenzial ist gewaltig!

Die geltenden Standards für das Niedrigenergiehaus

Querschnitt von Haus

© iStockphoto/Thinkstock

Grundsätzlich unterscheidet sich das Niedrigenergiehaus kaum von Häusern in der üblichen Bauweise. Die Bauteile sind noch immer die gleichen, wobei diese im Hinblick auf den Energieverbrauch deutlich optimiert wurden. Somit stellen Niedrigenergiehäuser lediglich Gebäude dar, die sich nach einem bestimmten Energiestandard richten, weshalb es sich bei diesen folglich nicht unbedingt um Neubauten handeln muss. Auch ältere Gebäude können entsprechend saniert werden. Derzeit gelten die Anforderungsniveaus der Energiesparverordnung (EnV) vom 01. Oktober 2009. Demnach darf der maximal zulässige Primärenergiebedarf um 20 und der maximale Transmissionswärmeverlust um 30 Prozent unterschritten werden.

So werden die Standards erreicht

Um die vorgegebenen Anforderungsniveaus der EnV zu erreichen, muss ein bestmöglicher Wärmeschutz gewährleistet werden. Dies geschieht in erster Linie durch eine optimale Gebäudehülle sowie durch die Vermeidung von Wärmebrücken, eine normgerechte Luftdichtheit und durch Wärmeschutzverglasungen.                                                                                                                      Ziel ist es, dass so wenig Wärme wie möglich nach draußen entweicht. Weiterhin ist beim Niedrigenergiehaus eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage Pflicht. Jene Maßnahmen sind als Richtlinien verankert und müssen sich dementsprechend an diesen orientieren. Denn wer lediglich den maximalen Energieverbrauch einhält, muss noch längst nicht in einem Niedrigenergiehaus wohnen. Der Bau eines solchen Hauses oder aber eine Sanierung der alten Bleibe lohnt sich in jedem Fall, da somit bis zu 30 Prozent des Energieaufwandes eingespart werden können. Und diese Einsparung macht sich über kurz oder lang auch im Geldbeutel bemerkbar!

Autor: -- Freitag, 4. Mai 2012, 9:14 Uhr -- Themen: Wohnideen -- 0 Kommentare
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