Aus alt mach neu: Das Bad renovieren

Das Praktische an Fertig- und Massivhäusern ist, dass sie bereits nach wenigen Wochen bezugsfertig sind. Dadurch kommen viele Familien heutzutage wesentlich schneller ihrem Traum vom Eigenheim näher. Dennoch fallen auch dort nach ein paar Jahren die ersten Renovierungsarbeiten an, weil das Inventar abgenutzt oder einfach nur veraltet ist.

Vor allem im Badezimmer machen sich die Gebrauchsspuren (u.a. Risse, Schimmel, verstopfte Rohre) schneller bemerkbar, als man es sich wünschen würde. Aus diesem Grund machen die meisten Familien einen Rundumschlag, entfernen die Ausstattung – von den Armaturen über Toilette und Dusche bis hin zu den Fliesen – und ersetzen sie durch eine neue. Was es beim Renovieren zu beachten gilt, erfahren Sie im Folgenden.

Renovierungstipps für das Badezimmer

  • Tipp 1: Bevor das Bad komplett entkernt wird, muss der Raum ausgemessen werden – damit man ungefähr weiß, wie viele neue Fliesen benötigt werden und wo Waschbecken, Toilette, Dusche, Badewanne und Schränke platziert bzw. montiert werden sollen. Weiter sollte die Lage der Anschlüsse für die spätere Montage von Steckdosen gecheckt werden.
  • Tipp 2: Danach können alle Möbel und Fliesen entfernt werden, um das Badezimmer zu renovieren. Anschließend müssen zuerst alle Kabel für die Elektrik, die Abflüsse und die Wasserzuläufe verlegt werden, bevor die sanitären Anlagen (u.a. Badewanne, Dusche und Toilette) eingebaut werden können. Das Waschbecken kann hingegen erst montiert werden, wenn die Fliesen verlegt wurden.
  • Tipp 3: Erst jetzt sollten die neuen Fliesen angebracht werden, wobei darauf zu achten ist, dass diese erst nach zwei bis drei Tagen verfugt werden dürfen! Danach werden das Waschbecken wie auch die Armaturen installiert, anschließend ist der Boden dran. Auch hier eignen sich Fliesen besonders gut, weil sie sehr pflegeleicht und leicht zu reinigen sind.
  • Tipp 4: Schließlich muss noch die Duschwand befestigt, die Heizkörper montiert und die Tür eingebaut werden – erst danach folgen der Spiegel und die Beleuchtung. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Lampen nicht zu hell und nicht zu dunkel sind, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Um das Raumambiente zu verbessern, dürfen auch Zimmerpflanzen nicht fehlen.
  • Tipp 5: Zu guter Letzt fehlt noch die Dekoration bzw. die Einrichtung des Badezimmers. Am besten sollten klassische Gebrauchsgegenstände wie Handtücher aus Frottee, Badematten, Duschvorhänge etc. ebenfalls neu gekauft und farblich aufeinander abgestimmt werden. Ebenso kann der Seifenspender, der Zahnputzbecher oder die Fenstervorhänge durch moderne Varianten ersetzt werden. Danach ist die Renovierung abgeschlossen und man hat wieder für ein paar Jahre seine Ruhe.
Autor: -- Donnerstag, 16. August 2012, 10:58 Uhr -- Themen: Das Bad -- 0 Kommentare
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