Traumhaft schlafen im Himmelbett

Obwohl wir jeden Tag mehrere Stunden im Bett verbringen, findet die Schlafzimmereinrichtung bei vielen Menschen weniger Beachtung als beispielsweise die Wohnzimmereinrichtung. Dabei sollte gerade das Schlafzimmer als Rückzugsort vor der Welt und ihren Ansprüchen dienen, in dem jeder Entspannung und herrlichen Schlaf findet. Zum Beispiel in einem herrlich altmodischen Himmelbett.

Das Himmelbett – Schlafstätte der Könige

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Wer schon einmal ein altes Schloss besichtigt hat, wird dabei auch die prächtigen Himmelbetten gesehen haben, in denen die gekrönten Häupter Europas einst nächtigten. Ganz so üppig wird das Himmelbett zu Hause zwar nicht ausfallen, doch immer mehr Menschen erfüllen sich heute den Traum eines eigenen Himmelbetts, das Geborgenheit und Romantik vermittelt.

Fertige Himmelbetten lassen sich in vielen Größen und Farben kaufen. In der Regel handelt es sich dabei um Metallrahmen in Schwarz oder Weiß, die es als Einzelbett (120 x 200 cm), als Queenbett (140 x 200 cm) oder als Doppelbett (180 x 200 cm) zu kaufen gibt. Baldachine, Vorhänge und Matratzen sind dabei gewöhnlich nicht im Preis mit einbegriffen. Dies hat den Vorteil, dass jeder für sich selbst genau die Vorhänge kaufen kann, die zur Schlafzimmereinrichtung passen und die dem eigenen Geschmack entsprechen: weiße Spitze mit rosa Blümchen, schwerer Brokat wie im Königsschloss oder knallbunt gemustert.

Teurere Modelle aus Holz werden dagegen häufig auch komplett geliefert und müssen nicht selbst zusammengeschraubt werden. Besonders schön sind Himmelbetten im asiatischen Kolonialstil aus dunklem Tropenholz mit weißen Vorhängen, die an Moskitonetze erinnern. Mit schönen bunten Kissen aus Thaiseide oder mit indischen Mustern versehen, fühlt sich in diesen Betten jeder in den letzten großen Urlaub versetzt.

Das Himmelbett selbst bauen

Noch günstiger und vor allem viel spannender ist es jedoch, ein Himmelbett selbst zu bauen. Am leichtesten geht das, wenn das eigene Bett ohnehin schon vier Pfosten an den Seiten hat. An diese werden Holzleisten geschraubt oder geklebt, die die vier Eckpfeiler des Himmelbettes bilden. Dann werden oben die Verbindungsleisten angeschraubt (am besten mit einem Winkelholz), bis sie ein Rechteck bilden. Statt Holzleisten können auch Metallrohre verwendet werden – beides gibt es im Baumarkt und kann dort auch auf die passende Länge zugeschnitten werden. Wichtig ist vor allem, dass die vier Eckpfeiler ganz gerade sind – Wasserwaage verwenden!

Wenn das „Gerüst“ steht, kann es mit Stoffen verziert werden, die ganz einfach mit Reißzwecken oder kleinen Nägeln an den Holzleisten befestigt werden. Damit der Baldachin nicht „einsackt“, können weitere Querstreben an dem oberen Rechteck angebracht werden. Wenn das alles zu kompliziert erscheint, kann auch einfach ein Moskitonetz über dem Gerüst drapiert werden.

Autor: -- Montag, 15. Oktober 2012, 11:31 Uhr -- Themen: Möbel, Zimmergestaltung -- 0 Kommentare
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