Endlich zum Traumbad – Das Badezimmer modernisieren

Der Start in den Tag beginnt üblicherweise im Bad. Den meisten Personen ist es wichtig, sich erst einmal in aller Ruhe die Zähne zu putzen und anschließend eine erfrischende Dusche zu nehmen. Im Idealfall ist das Bad schön hell, damit zugleich die ersten Sonnenstrahlen getankt werden und man somit die Möglichkeit hat, erfrischt und gut gelaunt in den neuen Tag zu starten.

Funktionale Nasszelle statt Traumbad

Doch bei vielen Leuten sieht die Situation vollkommen anderes aus. Meist sind die Bäder klein und somit eng. Der Lichteinfall ist überschaubar, manchmal gibt es gar kein natürliches Tageslicht. Die Fliesen werden meist gar nicht näher in Augenschein genommen, denn sonst würde man sich daran erinnern, dass Farbe oder Muster schon seit mehr als 30 Jahren aus der Mode sind. Die Dusche sieht meistens auch nicht besonders schön aus, stattdessen ist sie eher funktional gehalten. Bei solch einem Umfeld überrascht es nicht, dass sich etliche Bürger eher unwohl fühlen, wenn sie morgens aus dem Bad kommen.

Zum Glück ist es möglich, dies zu ändern, indem man sich an die Modernisierung des Badezimmers macht. Darunter versteht man jedoch mehr als nur kleinere kosmetische Änderungen! Bei einer Runderneuerung des Badezimmers sind auch Bodenbeläge, Wandfliesen und Sanitärtechnik betroffen und sollten im besten Falle komplett ausgetauscht werden.

Die Badsanierung Schritt für Schritt

In den meisten Wohnhäusern gibt es keinen anderen Raum, in welchem mit einer Modernisierung eine derartig große Änderung herbeigeführt werden kann. Das Raumgefühl lässt sich komplett ändern. Wer sich im Bad nicht wohl fühlt, braucht sich daher nicht damit abfinden. Möglichkeiten der Gestaltung gibt es ungemein viele. Ein aktueller Badezimmertrend besteht vor allem darin, große Fenster mit matter Verglasung einzusetzen. So wird sichergestellt, dass möglichst viel Licht in das Bad eindringt und es trotzdem von außen nicht einsehbar ist.

Im Duschbereich wird vor allem auf Offenheit gesetzt. Angesagt sind offene Duschen, bei denen man die klassische Duschkabine oder gar einen Duschvorhang vergeblich sucht. Umgesetzt werden solche Duschen häufig mit Glasbausteinen. Zudem entscheiden sich viele Hauseigentümer für ebenerdige Duschen. Sie wünschen sich keine klassische Duschwanne mehr, stattdessen geht der Boden direkt in die Dusche über.

Bei den Waschbecken sind vor allem so genannte Aufstellbecken angesagt. Sie erwecken den Eindruck, als wären sie einfach nur auf den Badtisch gestellt worden. Des Weiteren wird der klassische Heizkörper verdrängt. Gefragt sind Heizkörper, die in die Höhe reichen und  gleichzeitig zum Stilelement werden. Zugleich sind sie zum Trocknen von Handtüchern und nasser Kleidung geeignet.

Badsanierung in Mietobjekten

Im Eigenheim lässt sich eine Badmodernisierung vergleichsweise schnell beschließen. Anders sieht es aus, wenn man zur Miete wohnt. Hier gilt es, sich nicht nur das Einverständnis des Vermieters zu holen, sondern auch die Frage der Kostenübernahme zu klären. Der Vermieter muss die Kosten nicht zwingend tragen, weshalb Verhandlungsgeschick gefragt ist. Wer ein schönes Bad erhalten möchte, obwohl sich das alte Bad noch in einem guten Zustand befindet, verständigt sich mit dem Vermieter häufig auf eine Aufteilung der Kosten. Doch gerade wenn man selbst Geld beisteuert, sollte gewiss sein, dass man im Objekt noch längere Zeit wohnen bleibt.

Zur Senkung der Kosten möchten viele Personen selbst Hand anlegen. Allerdings setzt dies voraus, dass man nicht nur mit den Baumaterialien umgehen kann, sondern auch über solide Kenntnisse in Sachen Sanitärtechnik verfügt. Werden Fehler gemacht, drohen unter Umständen hohe Folgekosten. Immerhin wird mit Wasserleitungen hantiert. Kommt es zum Wasserschaden, wird es womöglich sehr teuer.

Professionelle Hilfe bei der Badsanierung in Anspruch nehmen

Im Zweifelsfall ist es daher immer besser, sich professionelle Unterstützung zu holen. Zwar haben gute Handwerker ihren Preis, doch gerade beim Bad muss auf die Technik vollkommen Verlass sein. Zumal gute Handwerker nicht unbedingt teuer sein müssen. Im Grunde gilt es einfach nur Angebote bei verschiedenen Handwerksbetrieben einzuholen und diese miteinander zu vergleichen. Je nach Wahl des Betriebs ist es außerdem möglich, die Handwerker auf der Baustelle zu unterstützen, um somit die Kosten zu senken.

Autor: -- Donnerstag, 7. März 2013, 18:45 Uhr -- Themen: Das Bad -- 0 Kommentare
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