Die Frage aller Fragen: Parkett oder Laminat?

Auch wenn mittlerweile in vielen modernen Wohnräumen Fliesen verlegt werden, versprüht ein Holzfußboden doch noch einmal eine ganz andere Atmosphäre. Natürlich und gemütlich wirkt ein Zimmer, bei dem der Boden mit Holz ausgelegt ist. Dabei gibt es bei der Art des Materials viele Unterschiede.

Exklusiv: ein echter Parkettboden

Auch im Bad möglich: Parkett
© David De Lossy/Digital Vision/Thinkstock

Parkett ist einer der hochwertigsten Böden, die man in einer Wohnung haben kann. Die einzelnen Bretter wurden im Ganzen aus Baumstämmen gefertigt, lassen eine natürliche Maserung und unterschiedliche Farbtöne erkennen. Dabei gibt es Holzarten, die aufgrund ihrer Eigenschaften – vor allem hinsichtlich Farbe und Härtegrad – besonders exklusiv sind und daher auch entsprechend viel kosten. Das Verlegen von Parkett erfordert Geduld und nimmt auch bei kleineren Zimmern Zeit in Anspruch. Im Internet gibt es die Möglichkeit, erfahrene Profis zu beauftragen, die das Auslegen des Parketts übernehmen, bei dem es auf Sorgfalt und regelrechte Millimeterarbeit ankommt.

Sieht aus wie Echtholz: Laminat

Laminat stellt die deutlich günstigere Alternative zum Parkett dar. Hierbei handelt es sich um miteinander verbundene Holzspanplatten anstelle von Massivholz. Auf ihre Oberseite ist eine hauchdünne Dekorschicht angebracht, welche einen Parkettlook imitiert und dem Belag einen natürlichen Look geben soll. Laminat ist unkomplizierter und schneller zu verlegen, da die industriell gefertigten Holzbrettchen passgenau aneinander gesteckt werden können. Gerade für den kleineren Geldbeutel handelt es sich um eine vortreffliche Möglichkeit, den Fußboden mit Holz auszulegen. Kenner werden allerdings schnell bemerken, dass sich unter der schönen Oberfläche kein Massivholz verbirgt.

Was ist besser?

Ein weiterer Unterschied zwischen Parkett und Laminat betrifft die Anfälligkeit für Beschädigungen. Schlägt ein massiver Gegenstand eine Schramme ins Holz, so lässt sich der optische Makel durch Abschleifen der Oberfläche beheben. Bei Laminat hingegen lässt sich ein Defekt in der verzierenden Oberfläche nicht ohne Weiteres ausbessern. Hier müsste das jeweilige Paneel ausgetauscht werden, was nur möglich ist, wenn man alle umliegenden Bretter bis zur Wand wieder auseinander baut.

Ein Vorzug von natürlichem Parkett ist zudem, dass es das Raumklima positiv beeinflusst. So nimmt das Holz Feuchtigkeit auf und gibt sie an trockenen Tagen wieder frei. Auch in Sachen Wärmeisolation erreicht echtes Parkett deutlich höhere Werte. Damit liegt sein einzig wirklicher Nachteil in den Kosten.

Autor: -- Donnerstag, 25. April 2013, 14:54 Uhr -- Themen: Haus, Zimmergestaltung -- 0 Kommentare
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