Mit den richtigen Fenstern Energie sparen

Fenster tragen nicht nur dazu bei, dass der Eigentümer einen wundervollen Ausblick genießen kann, sondern auch saubere, frische Luft in den Räumen fließt, sobald die Fenster geöffnet werden. Sind die Fenster schlecht beziehungsweise gar nicht isoliert, ist es wahrscheinlich, dass die Wärme nach außen und die Kälte nach innen dringt. Dies hat seinen Preis, das merkt man spätestens mit dem Erhalt der nächsten Heizkostenabrechnung.

Neue Fenster sparen Kosten

Fenster

© flickr.com / Irargerich

Natürlich reicht es nicht aus, nur die alten Fenster gegen moderne auszutauschen. So sollten auch beispielsweise die Wände eines Hauses wärmegedämmt sein, damit Kälte sowie Wärme weder nach innen noch nach draußen dringen können. Wenn das Gebäude jedoch eine gute Dämmung aufweist, sind es im Allgemeinen die alten Fenster, die die Schwachstellen bilden. Welche Voraussetzungen müssen also neue Fenster mitbringen?

Welches Material ist besser?

Beim Material gibt es hauptsächlich Holz, Kunststoff oder Aluminium. In erster Linie zählt nicht nur die Optik, sondern es sind die Eigenschaften, die diese Fenster mitbringen, die entscheidend sind. Aluminiumfensterrahmen sind langlebig, ohne dass diese oft gewartet werden müssen. Darüber hinaus sind sie sehr stabil. Im Gegensatz dazu brauchen Holzfensterrahmen bei verschiedenen Witterungseinflüssen eine spezielle Pflege, damit auch diese eine lange Lebensdauer erreichen. Andererseits weist Holz eine bessere Dämmeigenschaft im Vergleich zu Aluminium auf. Als Alternative zu den beiden kommen Kunststofffenster in Frage. Diese Fenster benötigen keine besondere Pflege und haben gleichzeitig eine gute Dämmwirkung. Das Rahmenprofil ist durch einen Kern aus Stahl, Aluminium oder Holz verstärkt und sorgt für ausreichende Stabilität. Kunststofffenster sind auch in der Anschaffung günstiger.

Die Rolle der Verglasung

Bei der Verglasung der Fenster ist auf den richtigen Wärmedurchgangskoeffizienten, den sogenannten U-Wert, sowie auf den Energiedurchlassgrad zu achten. Der Wärmedurchgangskoeffizient sagt aus, wieviel Wärme durch das Fenster nach außen gelangt. Der Energiedurchlassgrad bestimmt den Wert der Sonneneinstrahlung von außen. Prinzipiell wird zwischen Einfach-, Zweifach-, Dreifach- sowie Vierfachverglasung unterschieden. Am effektivsten sind die drei letzteren Varianten. Welche davon für Sie persönlich in Frage kommt, hängt sicherlich auch vom Preis ab. Während die Einfachverglasung noch relativ günstig ist, ist die Vierfachverglasung mit entsprechend höheren Kosten verbunden.

Fazit

Wer als Hauseigentümer über Modernisierungsmaßnahmen nachdenkt, sollte dem Thema Fenster ein besonderes Augenmerk schenken. Neue Fenster verschönern nicht nur die Hausfassade, sondern wirken sich längerfristig auch positiv auf das Portemonnaie und die Energiebilanz aus.

Autor: -- Mittwoch, 17. Juli 2013, 17:20 Uhr -- Themen: Allgemein, Haus -- 0 Kommentare
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